E-Mobilität

Elektromobilität

Neue Fördermaßnahmen für Elektrofahrzeuge (Stand: 19.02.2020)

  • *Die neue Förderung ist von der Art des Autos und vom Listenpreis abhängig. Für batterieelektrische Fahrzeuge bis zu einem Listenpreis von 40.000 € steigt sie von 4.000 auf 6.000 €. Für Autos mit einem Listenpreis über 40.000 Euro liegt der Zuschuss jetzt bei 5.000 €. Für Plug-in-Hybride unter 40.000 € sind es 4.500 €; bei einem Listenpreis über 40.000 Euro sind es  3.750 €. Das Geld kann auch rückwirkend beantragt werden. Die erhöhte Kaufprämie kann im Nachhinein für alle Fahrzeuge beantragt werden, die nach dem 4. November 2019 zugelassen wurden.
  • Junge gebrauchte Elektrofahrzeuge, die weder als Firmenwagen noch als Dienstwagen des Ersterwerbers eine staatliche Förderung erhalten haben, sollen die Umweltprämie erhalten. Voraussetzung: Der Wagen ist zum Zeitpunkt des Weiterverkaufs mindestens vier und maximal acht Monate in erster Hand zugelassen und weist eine maximale Laufleistung von 8000 Kilometern auf.
  • Fahrer von reinen E-Autos als Firmenwagen müssen ihre privaten Strecken nur noch pauschal mit einem Viertel der Bemessungsgrundlage versteuern, also 25 Prozent des Bruttolistenpreises, sofern der Fahrzeugpreis unter 40.000 Euro liegt. Hier greift § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 Einkommensteuergesetz: maßgeblich ist der inländische Listenpreis im Zeitpunkt der Erstzulassung zuzüglich der Kosten für Sonderausstattung einschließlich Umsatzsteuer. Mit der neuen Regelung wird der geldwerte Vorteil für die private Nutzung eines  Elektrofahrzeuge als Dienstwagen nochmals halbiert. Hybride oder Plug-In Hybride werden wie bisher mit der Hälfte der Bemessungsgrundlage versteuert, also 50 Prozent des Bruttolistenpreises.

Ansprechpartner

Magdeburg Süd
Deutsch
Stefan Baschleben
Mitverkaufender Verkaufsleiter Audi
Stefan Baschleben
Mitverkaufender Verkaufsleiter Audi
Deutsch
Kai Habelmann
Verkaufsberater Audi
Kai Habelmann
Verkaufsberater Audi
Patrick Kirchner
Verkaufsberater Volkswagen
Patrick Kirchner
Verkaufsberater Volkswagen
David Boese
Verkaufsberater Volkswagen
David Boese
Verkaufsberater Volkswagen
Magdeburg City
Deutsch
Sascha Neumann
Verkaufsberater
E-Fahrzeuge auf Lager

Fahrzeugtypen

Entdecken Sie bei uns die Welt der Elektromobilität und erfahren Sie alles über Fahrzeuge mit Elektro- oder Hybrid-Antrieben. Funktionsweise: Der entscheidende Unterschied zum Verbrenner: Während ein Benzin- oder Dieselmotor chemische Energie in mechanische umwandelt, um die Räder anzutreiben, schöpft der e-Motor die Kraft aus elektrischer Energie. Dazu werden Magnetfelder eingesetzt: Eine Reihe unbeweglicher Magnete (Statoren) ändert bei Stromzufuhr immer wieder blitzschnell die Polung – und bringt dadurch einen weiteren, beweglichen Magneten (Rotor) in Drehung. Seine Bewegung überträgt sich auf die Räder, das e-Auto fährt. Der e-Motor hat einen großen nutzbaren Drehzahlbereich, daher braucht der Antrieb keine Gangschaltung.

Rein Batterieelektrische Fahrzeuge

Battery Electric Vehicle (BEV) bezeichnen den Typ Fahrzeug, der umgangssprachlich als Elektroauto bei uns bekannt ist. Diese können an der heimischen Steckdose oder am öffentlichen Stromnetz sowie an speziellen E-Tankstellen geladen werden. Seine Energie bezieht das Fahrzeug alleine aus der Batterie, die genutzt wird, um den Elektromotor anzutreiben. Zudem machen sich Elektroautos die Bremsenergie via Rekuperation zunutze, um diese in die Batterie einzuspeisen. Im Gegensatz zu Autos mit Verbrennungsmotor benötigen Battery Electric Vehicle kein Getriebe und haben keinen Gangwahlhebel für verschiedene Vorwärtsgänge.

Plug-in Hybridfahrzeuge

Die sogenannten Plug-In Hybrid Electric Vehicle (PHEV) gelten als Erweiterung der Hybrid-Technik. Hier wird der Kraftstoffverbrauch weiter gesenkt, indem die Akkus nicht mehr ausschließlich durch den Verbrennungsmotor, sondern zusätzlich auch am Stromnetz aufgeladen werden können. Das Konzept des Plug-In Hybrid legt gesteigerten Wert auf eine Vergrößerung der Akkukapazität, um auch längere Strecken emissionsfrei zurücklegen zu können.

Hybridfahrzeuge

Das Hybrid Electric Vehicle (HEV) bezeichnet das Hybridauto, welches durch einen konventionellen Verbrennungsmotor, in Verbindung mit einem zusätzlichen Elektromotor, angetrieben wird. Hierbei unterstützt der zusätzliche Elektromotor den Verbrennungsmotor in bestimmten Belastungssituationen (Anfahren, Beschleunigen etc.) und ermöglicht einen verstärkten Betrieb des Verbrennungsmotors im optimalen Leistungsbereich.

12 Mythen der E-Mobilität

Elektroautos sind zu teuer!
Attraktive Elektroautos werden zunehmend erschwinglicher. So sind zum Beispiel die Kosten für eine Batterie in den letzten zehn Jahren um rund 80 Prozent gesunken. Volkswagen bringt z.B. mit dem ID.3 ein Elektroauto auf den Markt, das genauso viel kosten wird wie ein vergleichbarer Golf TDI. Hinzu kommen häufig noch staatliche Kaufprämien. Darüber hinaus sind die laufenden Kosten des Elektroautos niedriger. Denn: Strom kostet weniger als Benzin oder Diesel, die fälligen Steuern sind gering und die Kosten für Service und Wartung sind im Vergleich zu konventionell betriebenen Fahrzeugen spürbar kleiner.
Es gibt zu wenig Ladesäulen!
Die Anzahl der Stromladestellen wächst rasant. Schon heute gibt es mehr als 17.400 öffentliche Ladepunkte in Deutschland und diese Zahl wächst stetig! Mittlerweile schaffen sogar Supermärkte, Hotels und Parkhausbetreiber Ladesäulen für ihre Kunden. Übrigens kann ein Elektrofahrzeug auch an jeder professionell installierten Haushaltssteckdose mit kleiner Leistung langsam nachgeladen werden.
Das Laden dauert zu lange!
Rund 70 Prozent aller Ladevorgänge finden zu Hause oder bei der Arbeit statt, man startet also schon mit einem voll aufgeladenen Fahrzeug. Mit seiner Schnellladefähigkeit kann z.B. der ID.3 mit maximal 100 bis 125 Kilowatt Leistung geladen werden, das entspricht bei einer 30-minütigen Ladezeit Strom für rund 260 km (WLTP).
Die Reichweite ist nicht ausreichend!
Mit den neuen Elektroautos sind inzwischen Reichweiten von bis zu 550 Kilometern möglich. Auch die Lade-Infrastruktur wird – gerade an Autobahnen und Fernstraßen – immer besser. Deutschlandweit gibt es heute schon rund 2.000 öffentliche Schnellladepunkte, an denen das E-Auto binnen weniger Minuten aufgeladen werden kann.
E-Autos sind viel zu gefährlich!
Elektroautos garantieren ein Höchstmaß an Sicherheit – so wie alle Fahrzeuge, die in Deutschland und Europa zugelassen werden. Sowohl die Brandgefahr als auch das Stromschlag-Risiko werden durch spezielle Sicherheitssysteme vermieden. Bei einem Unfall wird der Stromfluss der Batterie zum Beispiel sofort unterbrochen.
E-Autos sind nicht umweltfreundlich!
Im Vergleich zu Dieselfahrzeugen oder Benzinern verursachen Elektrofahrzeuge deutlich weniger CO2. Das gilt selbst dann, wenn man die Produktion mit einberechnet. Auch im Vergleich zu mit Wasserstoff und eFuel (synthetischer Kraftstoff) betriebenen Fahrzeugen schneidet das Batterie-Auto gut ab. In den kommenden Jahren wird dieser Umweltvorteil immer bedeutender, da in allen großen Märkten immer mehr Grünstrom ins Netz eingespeist wird. E-Autos werden dadurch ganz automatisch zunehmend mit regenerativer Energie geladen.
Wo soll der ganze benötigte Strom herkommen?
Seriöse Studien kommen zu dem Ergebnis, dass selbst Millionen zusätzlicher Elektroautos keine Auswirkungen auf das deutsche Stromnetz hätten. Der Jahresstromverbrauch in Deutschland liegt bei rund 520 Terawattstunden. Eine Million E-Autos brauchen im Jahr rund 2,4 Terrawattstunden – also gerade mal 0,5 Prozent des Gesamtbedarfs. Für das heutige Stromnetz ist das absolut verkraftbar. Außerdem produzieren wir in Deutschland derzeit mehr Strom, als wir brauchen.
Elektromobilität kostet Arbeitsplätze!
Ein Elektroauto lässt sich mit etwa 30 Prozent weniger Aufwand herstellen als ein Verbrenner. Auf lange Sicht könnte es in der Automobilindustrie also weniger Arbeitsplätze geben. Umso wichtiger ist es, sich bei der Elektromobilität von Anfang an eine gute Marktposition zu erarbeiten. Denn je erfolgreicher ein Unternehmen das E-Auto vermarktet, desto sicherer sind seine Arbeitsplätze.
Es gibt nicht genug Rohstoffe!
Rohstoffe sind ausreichend vorhanden. Mit den vorhandenen Lithium-Vorkommen ließen sich nach heutigem Stand der Technik bereits Batterien für Milliarden E-Autos produzieren. Zudem werden die Batterien ständig weiterentwickelt. So soll zum Beispiel der Anteil an Kobalt mittelfristig von rund zwölf auf sechs Prozent gesenkt werden.  Zusätzlich werden alte Batterien wiederverwendet. Langfristig ist eine Recyclingquote von bis zu 97 Prozent möglich.
E-Autos sind eine Gefahr für Fußgänger!
Anders als konventionelle Autos haben Stromer keinen Verbrennungsmotor und sind deshalb sehr leise. Dennoch droht für Fußgänger etc. keine Gefahr, denn ab Sommer 2019 ist ein “künstlicher” Sound für alle E-Autos Pflicht.
E-Autos machen keinen Spaß!
Vor allem beim Beschleunigen zeigt der E-Motor, dass er über viel Power verfügt und sorgt für ordentlich Fahrspaß. Elektromotoren verfügen vom Start an über das volle Drehmoment. Dazu kommt die hochdynamische Straßenlage: Weil die Batterien im Fahrzeugboden das Auto regelrecht auf die Straße drücken, fahren sich E-Autos satt und sportlich.
Elektroautos sehen langweilig aus!
Bislang haben sich Elektroautos sehr unauffällig präsentiert. Den Unterschied zwischen einem e-Golf und einem normalen Golf erkennen zum Beispiel nur Experten. Doch das wird sich demnächst ändern. Immer mehr Hersteller setzten auf  modernes, fast schon futuristisches Design! Künftig wird es für jeden Geschmack und jeden Bedarf das passende E-Auto geben.